Warum kosten Schäferhunde vom Züchter mehr Geld als Welpen ohne Papiere?

- Ein Züchter ist Mitglied in einem Zuchtverein, wie z.B. der Verein für Deutsche Schäferhunde (SV)

1) Ein Züchter muss seine Hündin erst einmal zuchtfähig machen, das heißt, sie muss verschiedene Prüfungen, Schaubewertung, Körung, ect. ablegen. Hüfte und Ellbogen röntgen, DNA muss abgenommen werden, dies ist wiederum mit vielen Kosten verbunden.

2) Ein Züchter muss einen Zwingernamen beantragen, damit er über den Verein züchten darf, dass sind auch kosten.

3) Auswahl des Deckrüden, der Deckakt kostet auch Geld und wenn der Rüde weiter weg steht, kommen zusätzliche Kosten für Fahrt, evtl. Übernachtung des Züchters hinzu.

4) Da wir, aus Qualität und Gesundheit der Welpen achten, suchen wir uns nur die „besten“ Rüden aus, die wirklich auch auf unsere Hündin passen, dafür sitzen wir erst einmal Tage, Wochen und Monate lang, bevor die Hündin belegt werden kann, vor 100ten von Papieren oder im Internet, wir hängen stundenlang am Telefon um auch „DEN richtigen Rüden auszusuchen“…das kostet viel Zeit, Geduld und Geld

5) Entwurmungen, Impfungen, Untersuchungen vom Tierarzt, Chippen, Papiere für die Welpen beantragen, alles kostet Geld.

6) Die Welpenaufzucht wird mehrmals vom Zuchtwart überprüft.

7) Futter und die Zeit, die ein Züchter investiert, rechnen wir jetzt mal nicht dazu!!!

8) Ein Welpen Interessent sieht diese ganzen Kosten, ect. nicht, er sieht nur die Welpen und fragt sich, warum hier ein Welpe „soviel“ bzw. „mehr“ kostet, wenn es doch auch „Schäferhund Welpen“ gibt, die weit weniger kosten (die dann meistens keine Papiere haben und so als „Mischling“ registriert werden und meist von keinem seriösen Züchter kommen).

Die Zucht von Deutschen Schäferhunden bzw. aller Rassen, sollte nicht zum Zweck der Vermehrung dienen, sondern zum Erhalt von wünschenswerten Eigenschaften.

Wer beim züchten nur an Geld denkt sollte sich nicht Züchter nennen.